Die Technik hinter einer UV-Anlage ist ebenso einfach wie genial: Durch die Nutzung von ultraviolettem Licht (UV-Strahlung) wird die keimabtötende Wirkung dieses Strahlungsbereichs genutzt, um Mikroorganismen wirkungsvoll abzutöten. Bei UV-Strahlung handelt es sich um einen Bereich des Lichtspektrums, der für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Ultraviolette elektromagnetische Strahlung ist im Spektrum zwischen der Röntgenstrahlung und dem sichtbaren Licht zu finden. Für die UV-Desinfektion ist besonders der Strahlungsbereich interessant, der eine Wellenlänge von 200 bis 300 Nanometer aufweist, wobei ein Nanometer einem Milliardstel Meter entspricht. Licht dieser Wellenlänge ist in der Lage, die Nukleinsäure von Mikroorganismen entscheidend zu schädigen und dadurch die Reproduktions- und Infektionsfähigkeit der Organismen zu zerstören. Selbst sogenannte Protozoen, die gegenüber der Zugabe von Chlor resistent sind, lassen sich durch die UV-Bestrahlung wirkungsvoll abtöten. Bei der Konzeptionierung von UV-Anlagen steht insbesondere die Konzentration der ultravioletten Strahlung im Fokus. Wenn die UV-Konzentration nicht stark genug ist, kann die hervorgerufene photochemische Schädigung der Mikroorganismen unter bestimmten Bedingungen repariert werden, wodurch die Wirkung eingeschränkt wird. Um eine hohe Effektivität der UV-Desinfektion sicherzustellen, ist daher eine ausreichend hohe UV-Konzentration von großer Bedeutung. Übrigens: Im Gegensatz zur Röntgen- oder Gammastrahlung ist die Verwendung von UV-Strahlung für den Menschen völlig ungefährlich. UV-Strahlung ist bei Weitem nicht so energieintensiv wie die sehr kurzwellige Röntgen- oder Gammastrahlung und wirkt daher nur an der Oberfläche. ATN bietet als Vertriebspartner der renommierten UV-Spezialisten Aquafine und Trojan UV maßgeschneiderte Lösungen zur kostengünstigen Desinfektion an. Die Anlagen der Hersteller zeichnen sich nicht nur durch modernste Technik und höchste Qualität aus, sondern überzeugen auch in puncto Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Wartungsaufwand.